Der genaue Reiseverlauf
Tag für Tag:
1.
Tag Anreise nach Whitehorse
Ihr Hotelzimmer im "Canadas Best Value Inn" ist reserviert, es liegt nur 5 Gehminuten von der Stadtmitte entfernt. Shuttles oder Taxi stehen am Flugplatz bereit, Kosten zwischen $ 10,-- und $ 15,--.
2. Tag
Whitehorse
"Sightseeing" + "shopping"
Wir gehen
den Tag ruhig an und es besteht vormittags die Gelegenheit, durch
die Main Street von Whitehorse zu bummeln. Um 13 Uhr treffen wir uns in der Hotellobby und wir werden
Ihnen dann unsere Hauptstadt zeigen mit all seinen Sehenswürdigkeiten.
Zum Abendessen werden wir auf der 25 km entfernten Ranch erwartet,
wo unsere 2 Hunde und auch die Pferde Sie begruessen werden.
Übernachten werden Sie heute in einer unserer gemütlichen
Cabins (Doppelbelegung im Zimmer) mit Holzofen. Duschen können Sie
im Haupthaus. Es sind keine Toiletten in den Cabins, es gibt
"Outhouses" oder die Toilette im Haupthaus kann benutzt werden.
D
3. Tag "Schneemobil" zu dem "Old
Dawson Overland
Trail"
Heute ist "power" angesagt mit den
Schneemobilen, eine der Fortbewegungsmöglichkeiten in der Arctic und wir
starten direkt von der Ranch aus. Zuerst geht es über den Takhini
River, dann teilweise über den "Old Dawson Trail", ein alter Pfad,
auf dem früher die Pferdekutschen nach Dawson gefahren sind und der
Rückweg zur Ranch führt uns durch die Miners Range. Über den Fluß und enge Trails
ziehen wir unsere Spuren auf dem frischen, teilweise unberührten Schnee mit
den Skidoo's. Lunch mit heissen Getraenken und einem Lagerfeuer vervollstaendigt unser Abenteuer. Übernachtung ist wieder in der Cabin.
BLD
4. Tag Fahrt nach
Dawson City, der alten
Goldgräberstadt
Über den Klondike Highway geht es ca.
530 km Richtung Norden. Vorbei am Fox Lake, wo vor einigen Jahren
die Rekordtemperatur von - 64°C gemessen wurde. Weiter geht es nach
Carmarks, den Five-Finger-Rapids, Pelly Crossing und der Kreuzung "Dempster Highway".
Die nächste Station ist Dawson City, die alte Goldgräberstadt
am Klondike. Sie wurde bekannt durch die großen Goldfunde im Jahr
1898. Der Flair der Stadt nimmt jeden in seinen Bann, der
einmal dort gewesen ist, besonders im Winter. Wir wohnen im "Downtown Hotel",
im Herzen von Dawson. Abends werden wir das Spielcasino "Diamond tooth
Gerties" besuchen und wer möchte, darf sein Glück am Spieltisch
versuchen. Wer nach dem Spielcasino noch nicht genug hat, kann noch ins
"Snake Pit" gehen, eine der ältesten Kneipen in Dawson.
BL
5. Tag Dawson City
und Fahrt über den Dempster nach Eagle
Plains
Nach dem
Frühstück besteht die Möglichkeit für einen Bummel durch die
historische Stadt. Danach fahren wir hoch zum "Top of the world", wo
man einen wunderschönen Blick auf Dawson hat. Um noch ein wenig in
der Goldgräberzeit zu bleiben, besuchen wir die "Dredge # 4", ein
sehr gut erhaltener Goldwaschbagger am Bonanza Creek. Genug der
alten Zeit und wir verlassen die Zivilisation. Über den
unbeschreiblich schönen Dempster Highway mit seinen schneebedeckten
Bergen und seiner Weite fahren wir Richtung Eagle Plains (367km),
nicht ohne Stops für Bilder zu machen. Je nach Wetterlage kann der
Highway auch schon mal für Stunden oder auch länger gesperrt sein
und die Temperaturen können tief sinken. Ein richtiges Erlebnis für
Leute, die das Abenteuer lieben, aber sicher und umsichtig von uns
geführt werden wollen. Mit etwas Glück sieht man Elche, Caribous
oder sogar Wölfe. Eagle Plains ist das einzigste Hotel zwischen
Dawson und Inuvik, sie nennen sich "Die Oase in der Wildnis", kein 5
Sterne Hotel, aber ein Platz mit warmen Zimmern und deftigem Essen.
Jeder Truckfahrer und auch die unermüdlichen Jungs des
Winterdienstes haben hier ihr Hauptquartier. L
6. Tag Eagle Plains
über den Polarkreis nach
Inuvik
Wir
verlassen
die "Oase der Wildnis" und erreichen nach kurzer Zeit den Arctic
Circle. Der Blick dort in die Richardson Mountains ist gigantisch
und die Straße, die sich durch die weiße Bergwelt zum letzten
Paß, die Grenze zum Yukon, hochschlängelt, bringt uns in die Northwest
Territories. Bald ändert sich auch das Landschaftsbild und wir
kommen in das MacKenzie Delta. Hier kommen die ersten Eisüberquerungen,
einmal über den Peel River und dann über den MacKenzie
River, dem drittgrößten Fluß Nordamerikas. Die nächste Ansiedlung,
die wir erreichen, ist Fort McPherson. Dort besuchen wir eine
alt eingesessene Firma, die die sogenannten "Walltents" und "Tepee"
nach alter Tradition herstellt. Danach geht's weiter nach Arctic
Red River, wo der etwas breitere MacKenzie River übers Eis überquert
werden muß. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir dann die Siedlung
Inuvik (379 km). Übernachten werden wir hier im Nova Inn.
L
7. Tag
Fahrt nach Aklavik,
eine typische Indianersiedlung
Einer unserer
Höhepunkte in der Arctic ist unsere Fahrt nach Aklavik, 112 km von
Inuvik entfernt. Aklavik liegt am Westufer vom Peel Kanal im
MacKenzie Delta. Es leben 631 First Nations dort, die Ihren Lebensunterhalt
mit trappen, jagen und fischen bestreiten. Ansonsten lebt
die Gemeinde vom Tourismus, Mineral- und Gaserforschungen. Aklavik
ist nur im Winter durch Eisstrassen mit anderen Ortschaften im
Beaufort Delta verbunden. Der "Mad Trapper" vom Rat River, im Winter
1931-32 von der Polizei gejagt und erschossen, liegt in Aklavik
begraben. Übernachtung ist wieder in Inuvik im Nova Inn. L
8.
Tag Fahrt über die Iceroad nach
Tuktojaktuk
Der absolute Höhepunkt unserer Reise ist
heute. Jeder Teilnehmer darf selbst mit einem Auto ca. 190 km
über die Eisstraße fahren. Wir starten in einem Seitenarm vom MacKenzie River und
biegen dann Richtung Norden in den Hauptarm zum zugefrorenen Eismeer. Das Eis
ist bis zu 1,5 m dick und an manchen Stellen bis
zu 100 m breit. Stellenweise ist das Eis richtig blau
und man sieht die Risse, die sich
durchziehen. Aber keine Panik, wir werden auch LKW's begegnen,
die über die Eisstraße fahren. Vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit sind 70 km/Stunde.
Die Kurven sind früh genug ausgeschildert, das man die
Geschwindigkeit rechtzeitig reduzieren kann. Es ist schon ein Erlebnis, auf purem
Eis zu fahren. Unterwegs sieht man kleine Cabins, verschiedene "Exploration
camps" und mit etwas Glück kann man auch Elche sehen.
Nach 190 km treffen wir in Tuktojaktuk ein, eine kleine
Eskimoansiedlung. Eine Stadtführung wird uns ein wenig aufklären, wie die Menschen
hier leben und wir werden in das berühmte Eishaus schauen dürfen,
das der Gefrierschrank für die ganze Stadt ist. Mittags werden wir
mit einer Eskimo Familie zu Mittag essen, serviert werden typische,
einheimische Gerichte. Spätnachmittag geht es zurück nach Inuvik ins
Nova Inn.
L
9.
Tag Rückflug nach Whitehorse
Morgens
haben wir noch die Möglichkeit, uns ein wenig in Inuvik umzusehen. Es
können Andenken gekauft werden, bevor wir uns dann zum Flugplatz begeben. Der
Rückflug ist gegen Mittag und wieder in Whitehorse angekommen, haben wir auch
hier noch ein wenig Zeit zum bummeln. Übernachten werden Sie wieder im Hotel.
10.
Tag Abreise
oder Anschlußprogramme wie z.
B. Hundeschlittenfahren, Blockhüttenaufenthalt ect., fragen Sie uns nach den Möglichkeiten.
Bitte beachten
Sie, daß sich der Ablauf der Reise durch extreme Wetterlagen ändern kann.
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